Zurückliegende Veranstaltungen der Winterakademie

Veranstaltungen der Winterakademie 2017/2018

3. Juni | 19.30 Uhr

Duo Distensione

„Serenade“ – Konzert für Oboe und Harfe
Konzert
Kunstmuseum Ahrenshoop

Ein Konzert anlässlich des Übergangs der Winterakademie Fischland-Darß
vom Winterakademie Fischland-Darß e. V. an den Kunstmuseum Ahrenshoop e. V.

Es spielen für Sie Mykyta Sierov, Oboe, und Jessyca Flemming, Harfe

Eintritt 6,- € | Einlass ab 19.00 Uhr

9.4.2018 | 18.30 Uhr

Gegen den Hass – Was das gesellschaftliche Klima vergiftet

Dr. Johann Hinrich Claussen, Theologe, Berlin
Vortrag und Gespräch
Kunstmuseum Ahrenshoop

Das gesellschaftliche Klima nicht nur in Deutschland ist rauer geworden. Populistische Bewegungen sind keine kurzlebigen Erscheinungen mehr. Auch das öffentliche Gespräch, vor allem in den sozialen Netzwerken, ist besonders auf Wut und Empörung gestimmt. Was sind die Ursachen? Und was können wir dagegen tun?

26. März 2018 | 18.30 Uhr

Flaschenpostgeschichten – von Menschen, ihren Briefen und der Ostsee.

Oliver Lück, Journalist, Schleswig Holstein
Vortrag und Gespräch
Kunstmuseum Ahrenshoop

In Zeiten von Twitter und WhatsApp-Gruppen wirkt eine Flaschenpost wie ein Relikt aus einer anderen Welt – dabei ist sie genau das Gegenteil: Sie ist zeitlos. Und grenzenlos. Sie ist wie ein Schatz. Wie eine Zeitkapsel hütet sie Wünsche und Hoffnungen – manchmal nur ein paar Tage, meist viele Jahre, oft für immer. Wer einen Brief schreibt, diesen in eine Flasche steckt und ins Meer wirft, schickt seine Gedanken auf eine ungewisse Zeitreise.

5. März 2018 | 18.30 Uhr

Wie Digitalisierung unsere Arbeit von morgen verändert

Thomas Küll, Nordmetall Stiftung, Hamburg
Vortrag und Gespräch
Kunstmuseum Ahrenshoop

Ein Einblick in Arbeit 4.0 am Beispiel der Metall- und Elektroindustrie in Norddeutschland

19. Februar 2018 | 18.30 Uhr

News from Trumplandia: Der Präsident, sein 'Volk' und der Kampf um die Fakten in den USA

Prof. Gesa Mackenthun, Universität Rostock
Vortrag und Gespräch
Kunstmuseum Ahrenshoop

Europa sieht sich aktuell mit drei riesigen Herausforderungen konfrontiert: dem angekündigten Ausstieg Grossbritanniens aus der EU, der mit politischer Verunsicherung verbundenen Präsidentschaft von Donald Trump und einer wachsenden Wissens-Unsicherheit durch unkontrollierte Verbreitung geplanter und unbeabsichtigter Falschnachrichten in den populären Medien.

5. Februar 2018 | 18.30 Uhr

Migräne und andere Kopfschmerzen - neue Erkenntnisse in Ursache und Behandlung

Prof.Dr. Peter Kropp, Institut für Medizinische Psychologie, Uni Rostock
Vortrag und Gespräch
Kunstmuseum Ahrenshoop

Migräne ist mehr als Kopfschmerz. Migränegeplagte sind auch dann, wenn sie keine Kopfschmerzen haben, besonders aufmerksam und sind deutlich empfindsamer als Gesunde. Darüber und über Chancen und Risiken von Kopfschmerzen und Migräne wird gesprochen.

 


Der Vortrag mit Dr. Florian Huber entfällt.

22. Januar 2018 | 18.30 Uhr

Die Macht der Sprache – Demokratie im Zeitalter von Twitter, AfD und Trump

Dr. Serge Embacher, Politikwissenschaftler/Publizist, Berlin
Vortrag und Gespräch
Kunstmuseum Ahrenshoop

Demokratie lebt von Verständlichkeit. Sie braucht transparente Informationen und öffentliche Diskussion. Doch in der Politik, wie wir sie kennen, geht es oft nicht um faire Debatten und Meinungsaustausch, sondern um Macht und Machterhalt. Das rückt die Sprache ins Zentrum von Politik.

8. Januar 2018 | 18.30 Uhr

2000 Jahre Bibel, 1000 Jahre Kirchenspaltung, 500 Jahre Reformation - und was nun?

Johannes Pilgrim, Religionspädagoge, Stralsund
Vortrag und Gespräch
Kunstmuseum Ahrenshoop

Zur Frage nach der Bedeutung von Religion, Bibel und Christentum heute. Johannes Pilgrim ist Religionspädagoge und Kirchenmusiker. Er leitete bis 2016 das Niederdeutsche Bibelzentrum Barth.

4. Dezember 2017 | 18.30 Uhr

Harfenrundfahrt - eine Reise mit drei Harfen durch die Jahrhunderte

Jessyca Flemming, Harfinistin, HMT Rostock
Konzert und Gespräch
Kunstmuseum Ahrenshoop

Die Harfe ist eines der ältesten Instrumente unserer Erde. Erleben Sie die Vielse(a)itigkeit der Harfe - dargeboten von Jessyca Flemming auf der keltischen Harfe, der dreireihigen Barockharfe und der Konzertharfe.

20. November 2017 | 18.30 Uhr

Dokumentarfilm: „Kalifornien hat kein Kino“

Josef Wutz, Regisseur, Hamburg, und Frank Schleich, Prerow
Film und Gespräch
Kunstmuseum Ahrenshoop

Eigentlich wollte Josef Wutz einen Dokumentarfilm über die nördlichsten Kinos zwischen den Meeren machen, über die Außenposten der Filmkultur. Sein Glaube an die Filmkunst geriet ins Wanken, als er ausgerechnet in Kalifornien kein Kino gefunden hat. Also zog er Richtung Osten, denn der hat auch einen Norden. Im Sommer 2010 hat er das Sommerkino in Wustrow auf dem Darss besucht, das letzte kommerziell betriebene Zeltkino. Er fand die Sommerkinos von Dierhagen und von Barth und schließlich - per Fahrrad - das Cinema in Prerow.

6. November 2017 | 18.30 Uhr

Restaurierung von Gemälden und Skulpturen - Handwerk oder Kunst?

Georg von Knorre, Restaurator, Rostock
Vortrag und Gespräch
Kunstmuseum Ahrenshoop

Anhand von Fallbeispielen beschreibt Dipl. Restaurator Georg von Knorre, welche handwerklichen und künstlerischen Fähigkeiten die Restaurierung von Gemälden und Skulpturen erfordert. Neben der unmittelbaren Behebung von Schäden wird auf Maßnahmen eingegangen, die einem Kunstwerk seine ursprüngliche Wirkung zurückgeben, ohne den authentischen Wert des Originals zu gefährden.

23. Oktober 2017 | 18.30 Uhr

Film: „Paula-Mein Leben soll ein Fest sein“

mit Ingelore König, Produzentin, Erfurt
Film und Gespräch
Kunstmuseum Ahrenshoop

Der Spielfilm PAULA schildert das faszinierende Leben einer hochbegabten Künstlerin und radikal modernen Frau zu Beginn des 20. Jahrhunderts.

Produzentin Ingelore König, die bereits seit 17 Jahren erfolgreiche und mehrfach ausgezeichnete Filmproduktionen für Kinder und Jugendliche realisiert, spricht über die Entstehungsgeschichte ihres ersten Spielfilms für Erwachsene.

Veranstaltungen der Winterakademie 2016/2017

Veranstaltung am 27. März 2017 zum Jubiläum "125 Jahre Künstlerkolonie Ahrenshoop"
Film und Gespräch "Tatort Ahrenshoop: Die ungewöhnliche Geschichte des Kriminalfilms "Gelb ist nicht nur die Farbe der Sonne" von Rainer Bär"

Gelb ist nicht nur die Farbe des Sonne“ von Rainer Bär ist ein Eifersuchtsdrama am Fischländer Kliff. An diesem Abend wird zunächst der 80-minütige Film mit Horst Drinda und Michele Marian in den Hauptrollen gezeigt. Dann berichtet der Dramaturg Alfried Nehring, der Regisseur und Autor Rainer Bär persönlich gut kennt und die Dreharbeiten in Ahrenshoop verfolgt hat, über interessante Hintergründe und künstlerische Aspekte.
Die Filme von Rainer Bär „Er, Sie, Es“ (1973) und „Die Julia von Nebenan“ (1977) wurden auf dem Internationalen Fernsehfestival „Goldenes Prag“ mit dem Grand Prix ausgezeichnet. Es folgten 1979 „Gelb ist nicht nur die Farbe der Sonne“, 1983 „Die Schöne und das Biest“ und 1988 "Der Geisterseher“ sowie zahlreiche Produktionen für ARD und ZDF.
Alfried Nehring war bis zur Wende Chefdramaturg beim Deutschen Fernsehfunk der DDR und dort zuständig für Weltliteratur und Theater. Für seine fachliche Kompetenz spricht, dass er nach der Wende für ARD und ZDF Filme und Serien zur abendlichen Hauptsendezeit produzierte. Alfried Nehring lebt mit seiner Frau Gisela seit 9 Jahren in Ahrenshoop, er engagiert sich hier im „Neuen Kunstmuseum“, ist Autor mehrerer Malerbiografien und regelmäßiger Teilnehmer der Veranstaltungen der „Winterakademie“.

 

Veranstaltung am 20. März 2017
Vortrag und Gespräch "Kleines Meer mit großen Problemen - Eine meeresbiologische Betrachtung der Ostsee"

Die Ostsee ist ein sehr junges Meer. In ihrer derzeitigen Form ist sie nach dem Abtauen der Gletscher und durch die Tätigkeit von Wind und Wellen in den letzten 10.000 Jahren entstanden, der Prozess ist nicht abgeschlossen. Der Zugang zu den Weltmeeren über die Dänischen Wasserstraßen und somit der Wasseraustausch zwischen Nord- und Ostsee ist stark begrenzt. Dieses natürliche Problem macht den baltischen Patienten gegenüber weiteren Einflüssen wenig belastbar. Barrieren wie Dämme, Brückenpfeiler, Energieleiter, die den Einstrom von Salzwasser behindern, wirken sich auf das gesamte Ökosystem der Ostsee aus.
Das größte und oft sichtbare Problem (z.B. Algenteppiche) macht die Eutrophierung (Eintrag von Pflanzennährstoffen wie Phosphate und Nitrate) aus. Hinzu kommen Probleme durch Altlasten von Brand- und Giftgasmunition und weitere Einwirkungen.
Dr. Fritz Gosselck
Geboren in Rostock, studierte an der Universität Rostock Biologie und spezialisierte sich auf das Fach Meeresbiologie. In der Diplomarbeit beschäftigte er sich mit Brackwasser-arten, also mit Ostseearten. Dann zogen ihn die Forschungsverträge mit der Fischerei in die Ferne, vor allem in den Atlantischen Ozean. Er nahm an zahlreichen Forschungsreisen teil und promovierte über Lebensgemeinschaften des Meeresbodens in den Aufquellgebieten vor Westafrika. 1980 ging es wieder zurück an das Meer vor der Haustür, an die Ostsee. Dabei beschäftigten ihn die Tiere und Pflanzen des Brackwassermeeres sowie der zunehmende anthropogene Einfluss auf das empfindliche Brackwassermeer Ostsee.
Die Ostsee beschäftigt Fritz Gosselck noch heute, einmal dienstlich die marinen Schutzgebiete und zum anderen als Autor von Büchern über das Meer vor der Haustür. Einen Teil seiner Freizeit verbringt er auf der Insel Langenwerder als Vogelwärter. Er lebt in der Nähe von Rostock.

 

Veranstaltung am 6. März 2017
Vortrag und Gespräch "Niemand will einsam leben. Warum sollten wir dann so sterben?"

mit Dr. Malte von Blumenröder und einem Team vom Hospizverein Ribnitz-Damgarten
Dr. Malte von Blumröder ist Allgemeinarzt in Ribnitz-Damgarten und betreut viele Menschen, auch in der letzten Lebensphase. Eine prägende Erfahrung für ihn war ein langjähriger Entwicklungshilfeeinsatz in Afghanistan, wo mit Alleinsein und Tod anders umgegangen wird als bei uns.
Mit seinem Vortrag möchte er ermutigen und zum Nachdenken anregen. Dabei geht es nicht nur um das Alleinsein des Sterbenden sondern auch um das Ergehen der begleitenden Personen und, sehr persönlich, was die Auseinandersetzung mit Tod und Sterben für ihn als Arzt bedeutet.
Umrahmt wird der Vortrag von Erfahrungen und Impulsen des Hospizvereins in Ribnitz-Damgarten, denn Begleitung Sterbender gibt es auch bei uns vor Ort, damit niemand einsam sterben muss.

 

Veranstaltung am 20. Februar 2017
Vortrag und Gespräch "Heinrich Schliemann - Kaufmann und Forscher"

Heinrich Schliemann ist einer der berühmtesten Altertumsforscher und ein Pionier der Spatenarchäologie. Durch seine Ausgrabungen in Troia, Mykene und Tiryns stand der gebürtige Mecklenburger und Kosmopolit schon zu seinen Lebzeiten im Zentrum öffentlichen Interesses und wissenschaftlicher Kritik. Vielerlei wurde dem Autodidakten im Hinblick auf seine Ausgrabungsmethode und -ergebnisse von den Fachgelehrten vorgeworfen. Schliemann litt zeit seines Lebens unter seinem ungeraden Bildungsweg und dem ihm angehefteten Etikett eines Geschäftemachers und Schatzsuchers. Er rechtfertigte sich in einer 1881 geschriebenen Selbstbiographie dafür, dass er als Kaufmann erst ein Millionenvermögen erwerben musste, um seinen „Traum von Troia“ verwirklichen zu können.
Der Vortrag schildert das ungemein spannende Leben Schliemanns sowie seine Hauptgrabungen in Troia, Mykene und Tiryns. Seit 1980 ist im Elternhaus Schliemanns in Ankershagen ein Museum eingerichtet, das mittlerweile das Zentrum der internationalen Schliemannforschung darstellt
Der Vortragende, Dr. Reinhard Witte, ist seit dem 1. April 2003 Leiter des Heinrich-Schliemann-Museums Ankershagen. Zuvor war er an der Akademie der Wissenschaften und der Humboldt-Universität in Berlin als wissenschaftlicher Mitarbeiter be- schäftigt. Er ist Althistoriker und Mykenologe. Seine Spezialgebiete sind das minoische Kreta, die mykenische Kultur, der kreto-mykenische Schriftkreis und Leben und Werk Heinrich Schliemanns. Mit seinen zahlreichen Veröffentlichungen und zahllosen Vorträgen über den Trojaausgräber zählt Dr. Witte zu den renommiertesten Vertretern in der internationalen Schliemannforschung. Zuletzt erschien in München seine Biographie „Heinrich Schliemann. Auf der Suche nach Troja“ (2013), die inzwischen auch ins Portugiesische übersetzt wurde.

 

Veranstaltung am 6. Februar 2017
Vortrag und Gespräch "Klimawandel in Mecklenburg-Vorpommern und die Rolle der Moore"

Der Klimawandel wird auf jede Stelle der Erde einwirken - so wie das globale Klima von menschlichen Tätigkeiten auf jeder Stelle der Erde beeinflusst wird. Moore sind raum-effiziente Kohlenstoffspeicher der terrestrischen Biosphäre und aus Klimasicht von großer Bedeutung, wenn ihre stark konzentrierten Kohlenstoffvorräte - entweder durch direkte menschliche Entwässerungsaktivitäten oder durch den anthropogenen Klimawandel - mobilisiert werden.
In Mecklenburg-Vorpommern sind Moore die größten Emittenten von Treibhausgasen überhaupt. Folgerichtig spielen sie eine wichtige Rolle in der Klimapolitik des Landes, die nicht nur in Deutschland sondern weltweit Maßstäbe setzt. Innovative Elemente wie Paludikultur (Land- und Forstwirtschaft auf nassen organischen Böden), MoorFutures und GESTs wurden in Mecklenburg-Vorpommern entwickelt – und inspirieren weit darüber hinaus. Dieser Vortrag zeigt, wie Moor- und Klimapolitik aus Mecklenburg-Vorpommern in die Welt strahlt - und wieder zurück.
Prof. Dr. Dr. h.c. Hans Joosten (Jahrgang 1955) studierte Biologie und arbeitete als Universitätsdozent und –forscher sowie als Policy Officer (Staatforstverwaltungsamt, Ministerium für Landwirtschaft) in den Niederlanden. Seit 1996 leitet er die Arbeitsgruppe Moorkunde und Paläoökologie der Universität Greifswald. Seine Forschungsgruppe untersucht Moore auf dem Schnittpunkt von Paläoökologie, Landschaftsökologie, Naturschutz und betreibt Forschungsprojekte in der ganzen Welt. Seit 2000 ist Prof. Hans Joosten Generalsekretär der International Mire Conservation Group, der Weltorganisation der Moorschützer. In den vergangenen Jahren war er - als Expert-Mitglied der weißrussischen Delegation - intensiv an den Verhandlungen der Klimakonvention beteiligt. Für den Weltklimarat und die Welternährungsorganisation erarbeitete er Richtlinien und Leitlinien für die Berichterstattung der Emissionen aus organischen Böden sowie für eine klimaverantwortliche Moornutzung.
Im Jahr 2010 erhielt Prof. Hans Joosten einen Ehrendoktortitel der Universität von Batumi (Georgien). Im Jahr 2013 wurde er mit dem Europäischen CULTURA-Preis für nach- haltige Landnutzung und den Forschungspreis Nachhaltigkeit der Bundesregierung für seine Leistungen bei der Entwicklung von Paludikultur ausgezeichnet.

 

Veranstaltung am 23. Januar 2017
Vortrag und Gespräch"Von der Flüchtlingskrise zur Flüchtlingspolitik - Zur Zukunft der Einwanderungsgesellschaft"

Zurzeit scheint kaum eine vernunftgeleitete Diskussion über das Thema Flucht möglich zu sein. Was hierzulande als Flüchtlingspolitik bezeichnet wird, ist in Wahrheit Flüchtlingsvermeidungspolitik, angetrieben vom Aufstieg der AfD.
In dem Vortrag sollen, ausgehend von einer Betrachtung der aktuellen Situation, Grundzüge einer mit den sozialen Bürgerrechten korrespondierenden Einwanderungspolitik vorgestellt werden. Dabei spielt das ehrenamtliche Engagement eine zentrale Rolle. Vor diesem Hintergrund zeigt sich: Deutschland ist mit dem Flüchtlingsproblem keinesfalls überfordert. Überfordert zeigen sich lediglich politische Akteure, die aus Angst vor schamlosem Populismus immer nur von Tag zu Tag handeln.
Dr. Serge Embacher ist 1965 in Berlin geboren. Der Publizist und Politikwissenschaftler hat einige Jahre im Bundestag als wissenschaftlicher Referent gearbeitet. Dr, Embacher leitet die Koordinierungsstelle des nationalen Forums für Engagement und Partizipation beim Bundesnetzwerk "Bürgerschaftliches Engagement". Er ist Vorsitzender der SPD Friedenau. Dr. Embacher hat zahlreiche Publikationen veröffentlicht und hält Vorträge zu den Themen Demokratie und Bürgergesellschaft.
Diese Veranstaltung wird von der Friedrich-Ebert-Stiftung gefördert.

 

Veranstaltung am 9. Januar 2017
Multimedia-Vortrag "Kleines Land mit großem Gemeinschaftssinn: Wie Nepal die Erdbebenkatastrophe überstand"

TraumhafteLandschaft und wundervolle Menschen machen Nepal zu einem Reisehighlight. Doch am im Frühjahr 2015 wurde das Land von mehreren schweren Erdbeben erschüttert, und Millionen Menschen wurden obdachlos.Die meisten Menschen in Nepal besaßen schon vor dem Erdbeben nicht viell, keine Luxus-Autos, keine Designer-Klamotten, keine Architekten-Häuser. Die Häuser in Kathmandu sind eng gebaut, in Städtenwie Patan und Bhaktapur sind viele Gebäude alt und marode.

Aber dieNepalesen besitzen auf der anderen Seite sehr viel: Sie haben ganz viel Herz und Gastfreundschaft, Offenheit und einen sehr ausgeprägten Familien- und Gemeinschaftssinn. Und obwohl die Menschen durchdie Beben Verwandte oder Freunde, ihr Zuhause oder ihr Geschäft verloren haben und mit der Angst vor weiteren Nachbeben und einer ungewissen Zukunft leben mussten, sind sie immer noch mit sich, ihrenMitmenschen und ihrem Land verbunden. Simone Utler nimmt Sie mit auf eine Reise vom Fischland nach Asien.

Simone Utler erkundet lieber neue Wege statt auf vertrauten Pfaden zu verharren. Die freie Journalistin berichtet für Print, Online und Radio in Wort, Bild, Ton und Multimedialem Storytelling ausDeutschland und der Welt. Sie liebt das Reisen mit Rucksack, Aufnahmegerät und Kamera. Recherchestipendien brachten sie nach China, Indonesien, Südafrika und Lesotho. Für SPIEGEL ONLINE, dieDeutsche Welle, DRadio Wissen und mehrere Stiftungen hat sie in den vergangenen Jahren aus Indien und mehrmals aus Nepal berichtet.

 

Veranstaltung am 5.12.2016
"Weihnachtsmann. Die wahre Geschichte"

In seinem Buch „Weihnachtsmann. Die wahre Geschichte“ hatThomas Hauschild im Jahre 2012 vorhergesagt, dass Weihnachten und Weihnachtsmann zu großen umstrittenen Themen einer kommenden Kultur der Integration werden würden. Das hat sich seitdembewahrheitet: Gerüchtewellen über Weihnachtsfeiern und Christstollen, die angeblich auf Drängen „der Politik“ umbenannt werden sollen, die Inanspruchnahme von Weihnachtsliedern undWeihnachtsmannkostümen bei populistischen rechten Kundgebungen und eine Fülle weiterer Entwicklungen auch im Ausland bestätigen Hauschilds Befürchtungen.

Umso wichtiger ist es geworden, sich die globalen, imtieferen Sinne des Wortes „populären“ Ursprünge von Winterfesten und Weihnachtsmännern bewusst zu machen. In einem Streifzug durch die Kulturgeschichte wird der Referent mit Ihnen das Netzwerk derUrsprünge von winterlichen Legenden und Kultgestalten erkunden - es reicht von Nordamerika und Nordeuropa bis zur Mongolei, nach China und Südostasien und von Indien, Ägypten und der Türkei bis nachSüdeuropa.

Prof. Dr. Thomas Hauschild lehrte Ethnologie undAnthropologie an zahlreichen Universitäten und Forschungsinstituten im In- und Ausland. Bei Feldforschungen und in großen Forschungsprojekten untersuchte er religiösen Fundamentalismus und seineBeziehungen zu populären, magischen Aspekten von modernen Politiken und Medien.

Buchveröffentlichungen: Der böse Blick (1979), Die alten unddie neuen Hexen (1987), Macht und Magie in Italien (2002), Ritual und Gewalt (2008), Von Vogelmenschen, Piloten und Schamanen (2011, mit Britta Heinrich), Weihnachtsmann. Die wahre Geschichte(2012).

Thomas Hauschild arbeitet zur Zeit an einem Buch über die Geschichte und Neurobiologie vonGespenster-Erfahrungen.

 

Veranstaltung am 21.11. 2016
"Wendelstein 7-X – Fusionsforschung in Mecklenburg-Vorpommern"

Das Sonnenfeuer auf Erden nutzbar machen – dieses Ziel der Fusionsforschung fasziniert Wissenschaft und Politik seit Jahrzehntengleichermaßen. Ein brennendes Plasma ist ein extrem heißes, ionisiertes Gas aus Wasserstoffisotopen in dem Fusion stattfinden kann. Fusionskraftwerke haben das Potenzial substantielle Beiträge zurStillung des weltweiten Energiehungers leisten. Fusion ist klimaneutral, der Betrieb eines Kraftwerks ist sicher, Technologien zur Vermeidung langlebigen Abfalls stehen zur Verfügung und dieBrennstoffressourcen für die Fusion sind praktisch grenzenlos.

Obwohl stetig Fortschritte erzielt werden können, muss für die Nutzung als Energiequelle die Schwelle zum selbstständig brennenden Plasmasüberschritten werden. Fusion in einem magnetischen Käfig konnte prototypisch demonstriert werden, gleichwohl müssen entscheidende Herausforderungen noch gelöst werden.

Das Projekt Wendelstein 7-x reiht sich ein in die weltweiten Anstrengungen der Fusionsforschung. Anders jedoch als im sogenannten Tokamak, wird Wendelstein 7-xhat eine besondere Mission: die ‚Sternenmaschine‘ (ein Stellarator) wird untersuchen, wie eine spezielle Formgebung des Magnetfeldes vorteilhaft genutzt werden kann. Ziel des Projektes ist dieErforschung der Grundlagen für ein Stellaratorkraftwerk. Nach etwa 15 jähriger Bauzeit in Greifswald führt Wendelstein nun erste Experimente aus und wird in den kommenden Jahren schrittweise längereund heißere Plasmen erzeugen. Der Vortrag gibt einen Überblick über den Stand der Forschung und eine Einführung in das Projekt.

 

Veranstaltung am 7. November 2016
über den Dokumentarfilm"Gestrandet"- Ein Dorf lebt Integration

Der Film „Gestrandet“ begleitet Flüchtlinge und Helfer beim Start in ein neues Leben. Das Jahr 2014 beginnt für die Bewohner von Strackholt mit einer ungewöhnlichenNachricht: Eine kleine Gruppe eritreischer Flüchtlinge ist in dem 1500e-Seelen-Dorf „gestrandet“. 20 km von Aurich, inmittender ostfriesischen Lere, sollen die Neuankömmlinge den Ausgang ihres Asylverfahrens abwarten. Helmut, ein pensionierter Schuldirektor und Christiane, eine Journalistin nehmen sich der fünf Männer an.Mit Deutschunterricht, Ämtergängen und selbstgebackenem Kuchen versuchen Sie, Ihnen den Neuanfang in der fremden Umgebung zu erleichtern. Die Flüchtlinge nehmen das Hilfsangebot mit großem Elan an.Doch mit jedem Tag treten neue Konflikte auf, denn die Mühlen der Behörden mahlen langsam und die tägliche Ungewissheit zehrt an den Nerven aller Beteiligten

 

Veranstaltung am 24. Oktober 2016
"Alzheimer ist heilbar - Rechtzeitig zurück in ein gesundesLeben"

Jährlich gibt es über 200.000 Alzheimer-Neuerkrankungenallein in Deutschland – bisher ohne Hoffnung auf Heilung. Doch der Wissenschaftler und Arzt PD. Dr. med. Michael Nehls beweist, dass Alzheimer keine Folge des Älterwerdens ist, sondern durch eineLebensweise verursacht wird, die unsere natürlichen Bedürfnisse ignoriert. Seine Erklärung steht dabei nicht im Widerspruch zu den bisherigen wissenschaftlichen Erkenntnissen, sondern vereint sie zueinem ganzheitlichen, leicht verständlichen Bild.

In seinem Buch "Alzheimer ist heilbar"präsentiert er einen schlüssigen, evolutionsbiologischen Beweis und zugleich einen ganzheitlichen Ansatz, mit dem man sich nicht nur effektiv vor Alzheimer schützen, sondern die Krankheit in einemfrühen Stadium sogar noch besiegen kann.

PD Dr. med. Michael Nehls entschlüsselte als habilitierter Molekulargenetiker die genetischen Ursachen verschiedener Erbkrankheiten an deutschen Forschungseinrichtungen (an den Universitäten Freiburg, Heidelberg, Frankfurt,Hannover und am Deutschen Krebsforschungszentrum) sowie an der University of California, San Diego.

Eine seiner frühen Arbeiten wurde mittlerweile vom renommierten US-amerikanischen Fachverband für Immunologie als Säule der immunologischen Forschung geehrt.

Veranstaltungen der Winterakademie 2014/2015

Vortrag am 4.4.2016
mit Dr. Heidi Gidion "Das Fischland ist das schönste Land in der Welt - Uwe Johnsons "Jahrestage" wieder gelesen

Uwe Johnson, geb. 1934 in Pommern, aufgewachsen in Güstrow, nach zahllosen Ortswechseln lebte er zuletzt inSheerness on Sea, Südengland, und ist dort 1984 gestorben. Er hat von sich gesagt: „ Wohin ich in Wahrheit gehöre, das ist die dicht bewaldete Seenplatte Mecklenburgs“. Der Untertitel seinesvierbändigen Romans „Jahrestage“ lautet „Aus dem Leben von Gesine Cresspahl“. Diese Mittelpunktfigur des Romans verschlägt es durch die politischen Verhältnisse im Nachkriegsdeutschland in die USA.Dort erzählt sie ihrer kleinen Tochter Marie von Früher. Dabei fällt auch der im Vortragstitel zitierte Satz über das Fischland, denn in Ahrenshoop hatte Uwe Johnson seine schriftstellerischeExistenz begonnen. Im Roman pendelt Gesines Erzählen – immer geprägt von Heimweh – zwischen der Gegenwart in New York und der Vergangenheit in Mecklenburg.
Mit vorgelesenen und kommentierten Textbeispielen möchte Heidi Gidion in ihrem Vortrag an diesen Roman erinnern, der Heimat- und Weltliteratur zugleich ist.

Heidi Gidion, geb. in Berlin, promovierte 1989 nach ihrer Tätigkeit als Industriedolmetscherin zum Dr. phil. inGöttingen. Sie war 20 Jahre lang verantwortliche Redakteurin der Zeitschrift für Erziehung und Gesellschaft „Neue Sammlung“. Heidi Gidion veröffentlichte zahlreiche Publikationen zumArbeitsschwerpunkt „Psychotherapeutisch relevante literarische Darstellungen“.

 

Vortrag am 21. März
mit dem Mediziner Prof. Walter Möbius, Bonn, "Menschlichkeit ist die beste Medizin"

Walter Möbius, geboren 1937 in Bonn, war vierundzwanzig Jahre lang Chefarzt der Inneren Abteilung desJohanniter-Krankenhauses im Bonner Regierungsviertel und betreute dort zahlreiche Politiker, Regierungsmitglieder und Repräsentanten aller Parteien und Organisationen, Persönlichkeiten desÖffentlichen Lebens, Angehörige des Diplomatischen Corps und Künstler aus dem In- und Ausland. Er war ärztlicher Betreuer von Bundeskanzler Helmut Kohl, und er begleitete medizinisch dessen FrauHannelore.

Seit 2002 hat er verschiedene Lehraufträge und ist als Berater für Patienten, Krankenhäuser und diagnostischeEinrichtungen tätig. Seit seiner Pensionierung 2002 engagiert sich der begeisterte Hobby-Fotograf weltweit für caritative Jugend-Projekte der katholischen Kirche.

Der Diagnostiker Walter Möbius möchte in seinem Vortrag aufzeigen, dass bei allem, was die moderne Medizin leistenkann und unter hohem Kosten- und Zeitdruck auch leisten muss, dennoch Menschlichkeit möglich ist.

Walter Möbius Credo: "Nur wenn Hinsehen, Zuhören und Mitfühlen mit moderner Medizin und Technik zusammengebrachtwerden, bekommen wir wirklich die beste medizinische Versorgung, die wir jemals hatten."

Bücher von Walter Möbius: „Der Krankenflüsterer“, „Menschlichkeit ist die beste Medizin“

 

Vortrag am 7. März
"Sie werden lachen: die Bibel" mit dem Leiter des Niederdeutschen Bibelzentrums in Barth, Johannes Pilgrim

Warum hat Bertolt Brecht wohl auf die legendäre Frage, welches Buch er auf eine einsame Insel mitnehmen würde, die Antwort gegeben "Sie werden lachen: die Bibel". Er wusste vermutlich, dass dieBibel schon mit ihrer Geschichte als Buch einen Superlativ bedeutet. Auch, dass es für die weltweite Christenheit die Heilige Schrift ist, wird dem Dramatiker und Kommunisten nicht verborgen gewesensein. Vor allem aber war ihm klar, dass die europäische Literatur, das Theater, die bildende Kunst - kurz: die europäische Kultur aus dem "Buch der Bücher" als Quelle schöpfen.

Der kurzweilige und bilderreiche Vortrag sammelt die kulturellen Bezüge zu Bibel und Christentum in unserer weitgehend säkularen Gesellschaft.

Von1998 bis 2001 konnte die sanierungsbedürftige St. Georgs-Kapelle am Stadtrand von Barth erneuert werden. Nach Abschluss der Arbeiten entschieden sich die Verantwortlichen wegen des Engagementsfür das Niederdeutsche für die plattdeutsche Namensvariante "Jürgen" anstelle des "Georg".

Auf drei Ebenen mit 660 qm Ausstellungsfläche ist das Bibelzentrum St. Jürgen gleichzeitig Museum, Galerie und Lernort. Unter zahlreichen Kunstschätzen aus der Barther Stadtkirche, ist die Barther Bibel Herzstück der Ausstellung. Diese „Barther Bibel“, gedruckt 1584-1588, ist eine niederdeutsche Übertragung desLuthertextes. Das Bild zeigt eine Seite der Barther Bibel

Johannes Pilgrim ist ausgebildeter Religionspädagoge und leitet das Niederdeutsche Bibelzentrum St. Jürgen in Barth

 

Vortrag am 22.2.2016
über die Neumayer-Station II mit der Chemikerin Dr. Julia Regnery

Die weiße Weite der Antarktis - unwirtlich, kalt und menschenfeindlich. Dennoch gibt es jedes Jahr eine kleine Gruppe, die im Dienste der Wissenschaft dort über den Winter aus-harrt. Seit 1981 betreibt dasAlfred-Wegner-Institut eine ganzjährig besetzte Forschungs-station auf dem Ekström-Schelfeis. Dort werden wissenschaftliche Langzeitmessungen mit luftchemischem, meteorologischem undgeophysikalischem Hintergrund gesammelt. Ein Team aus 9 Personen überwintert dort und ist über einen Zeitraum von circa 9 Monaten von der Außenwelt abgeschnitten und auf sich allein gestellt. Dr.Julia Regnery war Mitglied des 33. Überwinterungsteams und berichtet über das Leben und Arbeiten im ewigen Eis.

Information zur Film-Veranstaltung am 8. Februar mit dem Moderator Paul W. Wagner

Die frühere Arbeiterin Ingrid, „Sunny“, hat es – so scheint es – geschafft. Sie tourt als Schlagersängerin mit einer Band und anderen Künstlern über die Dörfer und tritt in Klubhäusern und auf Festen auf. Jedoch befriedigt sie das nicht, undauch im Privatleben kommt sie mit ihrem Leben nicht klar. Der Taxifahrer Harry vergöttert sie, möchte sie am liebsten heiraten. Doch seine Einstellung, „eine schnelle Mark“ zu machen, sagt ihr nichtzu. Sie hat eine Affäre mit dem Philosophen Ralph, der neben Sunny jedoch eine weitere Affäre mit einer anderen Frau hat. Bei ihrem Kollegen Norbert muss sie sich gegen Nachstellungen erwehren. DieEinzige, die zu ihr steht, ist ihre Freundin und frühere Kollegin Christine. Als ein Streit mit Norbert eskaliert und der dummdreiste Conferencier und Chef der Gruppe Sunny auf der Bühne beleidigt,fliegt Sunny aus der Band. Sie kehrt in ihren alten Beruf zurück, kündigt jedoch schon bald wieder. Sunny gibt nicht auf und beginnt, mit einer neuen, jungen Band zuproben.

Konrad Wolf, geboren am 20.10.1925 in Hechingen(Württemberg) als Sohn des kommunistischen und jüdischen Schriftstellers Friedrich Wolf. Sein 2 Jahre älterer Bruder Marcus war Leiter des Auslandsgeheimdienstes der DDR.

1933 emigriert die Familie nach Frankreich, späternach Moskau. Konrad Wolf besucht dort die deutsche Schule für Emigrantenkinder, erwirbt die sowjetische Staatsbürgerschaft und trat als 17jähriger in die Rote Armee ein. Er gehörte zu den Truppen,die 1945 Berlin befreiten.

1949 bis 1954 studiert er an der MoskauerFilmhochschule.

Danach arbeitete er als Regisseur bei der DEFA, wo ervor allem anspruchsvolle und kritische Gegenwartsfilme drehte. Das Verhältnis zwischen Deutschen und Russen beschäftigte ihn zeit seines Lebens. Konrad Wolf war einer der wichtigsten DEFA-Regisseure,der einen internationalen Ruf genoss.

Von 1965 bis 1982 war er Präsident der Akademie derKünste der DDR.

Konrad Wolf starb im Alter von 56 Jahren in Berlin anKrebs.

Sein Spielfilm Solo Sunny, den er gemeinsam mit seinemlangjährigen Drehbuchautor Wolfgang Kohlhaase inszenierte, zeigt das Leben einer Außenseiterin der DDR-Gesellschaft. Der Film stieß auf wenig Verständnis bei der SED-Führung, weil nicht die schönenNeubaugebiete, sondern die tristen Hinterhöfe des Prenzlauer Berg gezeigt wurden.

 

Vortrag am 25.01.2016
mit Dr. Serge Embacher "Geld ohne Arbeit? Die Diskussion über ein bedingungsloses Grundeinkommen"

Das bedingungslose Grundeinkommen wird von seinen Befürwortern als Antwort auf die soziale Spaltung unserer Gesellschaft gesehen. Jeder Bürger soll vom Staat - unabhängig vom Einkommen und ohneGegenleistung - einen monatlichen Festbetrag erhalten und damit machen können, was er will. Was zunächst wie Spinnerei oder nach einer völlig unrealistischen Utopie klingt, ist bei genauerem Hinseheneine faszinierende Idee. Mehr noch: Das bedingungslose Grundeinkomme wäre nicht nur finanzierbar, sondern auch ein wichtiger Schritt zu einer fairen und gerechteren Gesellschaft, in der alle Menschenohne Angst vor sozialer Not ihr Leben frei entfalten könnten. Der Vortrag erklärt, was das Grundeinkommen ist und wie es funktionieren könnte.

Dr. Serge Embacher lebt als Politikwissenschaftler und Publizist in Berlin. Nach dem Studium der Publizistik, Germanistik und Politikwissenschaft promovierte er mit einer Arbeit über Demokratieund Öffentlichkeit. Er hat im Deutschen Bundestag als wissenschaftlicher Referent gearbeitet und ist Projektleiter beim Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE).

Diese Veranstaltung wurde unterstützt von der Friedrich-Ebert-Stiftung

 

Vortrag am 11. Januar 2016
"Wasserstoff und Brennstoffzellen - unterwegs mit dem saubersten Kraftstoff"mit Prof. Jochen Lehmann, Physiker, FHS Stralsund

Jochen Lehmann

Geboren 1940

Physikstudium an der Uni Leipzig

1964/69 Chemiekombinat Wolfen, technisches Produktionsmanagment

Seit 1970 Lehre und Forschung an Hochschulen, u.a. an der IHS Wustrow/Warnemünde

1991/ 2005 Professor an der FH Stralsund, Fachgebiet: Physik für Ingenieure, Regenerative Energie und Wasserstofftechnologie

Zusammenfassung des Vortrages

Die Nutzung der regenerativen Energiequellen Wind und Sonnenstrahlung im großen Stile erfordert Speicherung vonnicht bedarfsgerecht erzeugtem Strom. Dafür eignet sich der emissionsfrei verbrennende Energieträger Wasserstoff. Er steht dann als Kraftstoff im Verkehrsbereich zur Verfügung als Grundstoff für diechemische Industroe sowie rückverstromt als Regelenergie zur Stabilisierung des elektrischen Netzes. Prof. Lehmann stellt erfolgreiche Pilotprojekte vor. Eine experementielle Demonstration zumWasser-Wasserstoff-Kreislauf wird in seinen Vortrag einbezogen.

Prof. Lehmann ist Mitglied im Vorstand des Deutschen Wasserstoff- und Brennstoffzellenverbandes (DWV)

Aus dem Grundsatzprogramm des DWV

Der Energiemarkt in Europa lässt zunehmende Instabilitäten erwarten, die Risiken der Versorgungssicherheit steigen. Der Gesellschaft stellen sich folgende wichtige Aufgaben:

- Verminderung der globalen Erwärmung durch nachhaltige Energieversorgung als
Basis für eine hohe Lebensqualität

- umweltfreundliche und ökonomische Verbesserung von Energieeffizienz und

Energiegerechtigkeit

- zuverlässige Bereitstellung von sauberer Energie zu bezahlbaren Preisen.

"Grüner" Wassserstoff, hergestellt mittels regenerativer Energien, wird wesentlich dazu beitragen, diese Ziele zu erreichen

 

Veranstaltung am 7. Dezember 2015
"Warum klingen Orgeln so unterschiedlich" mit Kristian Wegscheider, Orgelbauer aus Dresden

Kristian Wegscheider, geb. 1954 in Ahrenshoop, hat nach Abitur und Armeedienst ineiner Möbeltischlerei in Barth gearbeitet und anschließend von 1975 bis 1978 den Orgelbau in der Dresdner Firma Jehmlich erlernt. Noch während seiner Ausbildung begann er, sich intensiv mithistorischen Orgeln zu beschäftigen und wurde 1976 bis 1980 von seiner Firma zu einem Fachschulfernstudium, Restaurierung von Musikinstrumenten, in Berlin und Leipzig delegiert. Als Leiter derRestaurierungsabteilung plante und leitete er solch interessante Objekte wie die Restaurierungen der Freiberger Domorgel (Silbermann 1714) und der Güstrower Domorgel (Lütkemüller1868).

Im Jahr 1989 wurde die "Orgelwerkstatt Wegscheider" inDresden gegründet. Bis zum Frühjahr 2014 wurden von der Orgelwerkstatt 95 Restaurierungs- undNeubauten erbracht, so die Neubauten in der Kreuzkirche Dresden, in Köln–Michaelshoven, in Österreich und Südtirol, aber auch der Neubau in der Schifferkirche seines Geburtsortes Ahrenshoop unddie Restaurierung der Orgel in St. Marien Barth.

Die Werkstatt blickt in eine sichere Zukunft mit Aufträgen für 3 Jahre u.a. aus Norwegen, den USA, Frankreich undder Schweiz.

Kristian Wegscheider über seine Arbeit als Orgelbauer und Chef einer der weltweit führenden Orgelwerkstätten antwortet auf die Frage: Wie schafft man es, dass sich neue Instrumente wieder mit der Qualität alter Orgeln messen können?:

"Man muss die Perfektion anstreben, aber man wählt bewusst Mittel, mit denen man diese Perfektion nicht erreicht (z.B. Handhobel statt Bandschleifmaschine). DieOrgelbauer meiner Werkstatt haben sich längst die alten Handwerkstechniken zueigen gemacht, denken in der barocken oder frühromantischen Art, bauen die einzelnen Teile in der entsprechenden Bauweise und Herstellungstechnik. Sie denken in Fuß- und Zollmaßen und kennen alle zeitgemäßen Holzverbindungen."

"Ein guter Chef zeichnet sich dadurch aus, dass er Mitarbeiter hat, die handwerklich besser sind, als er selbst."

Kristian Wegscheider erklärt in seinem Vortrag die unterschiedlichen Bauformen von Orgelpfeifen, den Einfluss von Maßverhältnissen und Material der Orgelpfeifen. In heiteren und leicht verständlichen Erklärungen werden die unterschiedlichen Dialekte der verschiedenen Orgeln vorgestellt.

KMD Anne-Dore Baumgarten, Leiterin der "Fischländer Kantorei", übernimmt die musikalische Begleitung an der Orgel.

 

Veranstaltung am 23. November 2015
"Das Ende der Arbeit - Arbeitswelten im Umbruch" mit Prof. Manfred Zimmermann, Fotograf aus Hannover

Prof M. Zimmermann über seine Arbeit:

Nach meiner Ausbildung als Werbe- und Industriefotograf interessierte mich von Anfang an der Mensch an seinem Arbeitsplatz . Der an seinem Arbeitsplatz posierende Mensch ist für mich dasSpiegelbild unserer vielen Ge- und Verbrauchsprodukte. Vielen Produkten, die wir täglich verwenden, ist es nicht anzusehen, unter welch schwierigen Bedingungen sie produziert werden. Nach nur 30Jahren fotografischer Dokumentation kann man feststellen, dass einige der von mir festgehaltenen Tätigkeiten heute bereits nicht mehr ausgeübt werden. Bei meinen Bildern war fast keine Inszenierungerforderlich, einfach durch die persönliche Stimmung des Menschen wie Würde, Gelassenheit, Zermürbtheit entstand dieses deutlich spürbare Spannungsfeld zwischen Mensch und Arbeit. Die Möglichkeit,fotografisch eine Brücke zwischen objektiver Wahrnehmung und subjektiver Ästhetik zu bauen, ist für mich das Faszinierende an meiner Arbeit.

Manfred Zimmermann, Jahrgang 1947, betreibt in Hannover seit über 40 Jahren mit 25Mitarbeitern erfolgreich ein Kommunikations- und Medienzentrum mit Schwerpunkt Photographie. Zu seinen Kunden zählen fast alle großen Adressen der deutschen Wirtschaft.

Merkmal seiner Fotografien ist. dass sie oft nur mit dem vorhandenen Lichtentstanden sind am Arbeitsplatz, in der Werkhalle, am Schmelzofen. Durch Wahl des Standortes, von Belichtungszeit und Blende entsteht die Dramatik der einzelnen Bilder. Die Fotos ausdem Labor und vom entwerfenden Ingenieur vor dem Bildschirm wollen vermitteln, dasszukünftige Arbeit immer weniger durch körperlichen Einsatz gekennzeichnet sein wird .

 

Veranstaltung am 9. November 2015
Die Ergebnisse der Enquete-Kommission des Landtages werden von Jörg Heydorn (MdL) vorgestellt.

Mecklenburg-Vorpommern durchlebt, genau wie viele andere Regionen Europas, einen demographischen Wandel. Die Lebenserwartung steigt, undes werden weniger Kinder geboren. Das heißt, unsere Gesellschaft wird älter. In peripheren ländlichen Räumen kommt hinzu, dass es vor allem jüngere Menschen in die Städte zieht. Unser Bundesland hatin diesem Prozess eine Vorreiterrolle, da nach der Wende viele junge Menschen das Land verlassen haben, so dass das Durchschnittsalter in Mecklenburg-Vorpommern zwischen den frühen 90ern und heute umca. 10 Jahre gestiegen ist.

Um Maßnahmen zur Anpassung an diese Entwicklungen zu empfehlen, hat der Landtag von Mecklenburg-Vorpommern die Enquete-Kommission „Älter werden in Mecklenburg-Vorpommern“ eingesetzt. DieseKommission, die sich aus Parlamentariern und Fachleuten aus dem Land zusammensetzt, erarbeitet Empfehlungen auf der Grundlage von Gutachten und im Austausch mit Ministerien und Experten zu denThemenfeldern
“Wohnen im Alter",
„Alter und Gesundheit/Pflege“,
„Mobilität im Alter“,
„Bildung/Arbeit“,
„Bürgerschaftliches Engagement/Gesellschaftliche Teilhabe“ und
„Infrastruktur“.
In seinem Vortrag stellt der Vorsitzende der Enquete-Kommission Jörg Heydorn (SPD) einige der Empfehlungen der Enquete-Kommission vor.

 

Veranstaltung am 26. Oktober 2015
"Am grauen Strand , am grauen Meer", Film nach einer Erzählung von Theodor Storm, vorgestellt von Alfried Nehring, Ahrenshoop

„Am grauen Strand, am grauen Meer“, so beginnt das Gedicht „Die Stadt“, das Theodor Storm seiner Heimatstadt Husum widmete. Die Filmhandlung folgt weitgehend Storms Novelle „Hans und HeinzKirch“:

Die Filmhandlung folgt weitgehend Storms Novelle „Hans und Heinz Kirch“:

Husum im 19. Jahrhundert: Hans Kirch ist ein wohlhabender Reeder in der Kleinstadt an der Ostsee und beobachtet mit Argwohn die Beziehung seines Sohnes Heinz zu der aus einfachen sozialen Kreisenkommenden Wieb Harmsen.

Schließlich kommt es zum endgültigen Zerwürfnis zwischen Vater und Sohn, weswegen Heinz die Heimat verlässt. 17 Jahre später kehrt er zurück - doch die Leute zweifeln an seiner Identität. Alleindie einstige Jugendliebe Wieb glaubt ihm.

Dieser Film ist für uns interessant und sehenswert, da Schauplätze der Handlung die Orte unserer Region sind Wieck, Born und Ahrenshoop mit dem Steilufer, dem Weststrand und der Boddenlandschaft.

Der DDR-Fernsehfilm von 1982 wird uns vorgestellt von Alfried Nehring. Bis 1990 war Alfried Nehring Chefdra- maturg beim Deutschen Fernsehfunk und zuständig für die Produktion zahlreicherFernsehfilme nach Literatur- vorlagen der Weltliteratur. Nach der Wende arbeitete Alfried Nehring als Filmproduzent für ARD und ZDF. A. Nehring ist Autor der Malerbiografien von H. Eschke, W. Morasund K. Müller-Kurzwelly. Er lebt mit seiner Frau Gisela seit 9 Jahren in Ahrenshoop

Veranstaltungen der Winterakademie 2014/2015

27.10.2014 Film

„Eine Liebe in Königsberg“ vorgestellt vom Produzenten Alfried Nehring und Schauspieler Wolfgang Stumph

 

10.11.2014 Vortrag und Diskussion

„Vom alten Eisen zum Edelstahl“ - Demografische Entwicklung in Deutschland mit Loring Sittler, Generali Zukunftsfonds, Köln

 

24.11.2014 Vortrag und Gespräch

„Berührende Momente“ - die Sprache der Bilder mit Prof. Manfred Zimmermann, Fotograf, Hannover

 

08.12.2014 Vortrag und Gespräch

über „Geschichte der Bibel und ihre Verbreitung“ mit Johannes Pilgrim, Leiter des Barther Bibelzentrums

 

12.01.2015 Vortrag und Diskussion

„ Nationalpark für Mensch und Natur“ mit dem alternativen Nobelpreisträger und Initiator der deutschen Nationalparks, Prof. MichaelSuccow, Biologe

 

26.01.2015 Vortrag und Gespräch

„Die soziale Republik - Was müßte eigentlich geschehen?“ mit Dr. Serge Embacher, Politikwissenschaftler, Berlin

 

09.02.2015 Vortrag und Gespräch

„ Vom Ruderrettungsboot zum Seenotkreuzer“ mit Jörg Westphal, DGzRS, Station Wustrow

 

23.02.2015 Vortrag und Gespräch

„Viren – winzig, aber mit großen Auswirkungen auf unser Leben" mit Dr. Stefan Finkevom Friedrich-Löffler-Institut Greifswald

 

09.03.2015 Vortrag und Gespräch

„ Emanuel Lasker - deutscher Schachweltmeister - Denker - Kämpfer - Weltbürger"

Die faszinierende Persönlichkeit des einzigen deutschen Schachweltmeisters Emanuel Lasker (1868-1941) Ein Vortrag (auch für Nichtschachspieler)von Paul Werner Wagner (Berlin) - Kulturhistoriker und Vorsitzender der Emanuel-Lasker-Gesellschaft

 

23.03.2015 Vortrag, Lesung und Gespräch

„Alles in meinem Leben endet in einem Buch“ Hans Fallada – Leben und Werk

mit Dr. Stefan Knüppel, Leiter Fallada-Museum Carwitz

 

13.04.2015 Der Vortrag "Là ci darem la mano - Dort reichen wir uns die Hand“

über Mozarts berühmte Liebespaare mit Prof. Antje Kaiser, musste krankheitsbedingt ausfallen.

Als Ersatz sahen wir den Dokumentar-Spielfilm "Mittsommernachtstango", der aufamüsante Art über den Ursprung des Tango aufklären möchte, begleitet von Tänzern der "Tanzschule D&D Greifswald".

Veranstaltungen der Winterakademie 2013/2014

28.10.2013 Gespräch

"Eine solidarische Gesellschaft ist möglich" Vortrag und Diskussion mit Dr. Serge Embacher,Politikwissenschaftler aus Berlin

 

11.11.2013 Gespräch

"Kreibohms Wetter" mit Stefan Kreibohm , Meteorologe

 

25.11.2013 Gespräch

"Marmor, Stein und Eisen bricht..." Restaurieren und Bewahren von Denkmälern - Gespräch mit dem Diplomrestaurator Manfred Sährig (Berlin)

 

09.12.2013 Gespräch

"Stern der Weisen"- ein Wunderstern zur Weihnachtszeit. In der Akademie zu Gast Dr. Jürgen Hamel, Astronomiehistoriker (Berlin,Bartelshagen)

 

13.01.2014 Gespräch

„Ernst Barlach – Bildhauer, Schriftsteller, Graphiker – Bewahrer eines humanistischen Menschenbildes“ mit Dr. Volker Probst , Geschäftsführerder

Ernst-Barlach-Stiftung aus Schwerin

 

27.01.2014 Gespräch

"Terror gegen Deutschland" - Flucht und Vertreibung der Deutschen am Ende des 2. Weltkrieges. Diskussionsabend mit Dr. Fred Mrotzek,Historiker an der Universität Rostock

 

10.02.2014 Film

"More than honey" - ein Dokumentarfilm des Schweizer Regisseurs Markus Imhof über das Bienensterben in der Welt. Das Gespräch zum Film moderiert ein Imker unsererRegion

 

24.02.2014 Gespräch

"Kann man mit Sprache die Welt verbessern?" Gespräch mit Prof. Jürgen Schiewe von der Universität Greifswald über Sinn und Zweck derAktion 'Unwort des Jahres'

 

10.03.2014 Gespräch

„Der Knochen im Wandel des Lebens – neue Erkenntnisse über Aufbau und Funktion.Gesprächsabend mit Prof. Koppe von der Universität Greifswald

 

24.03.2013 Gespräch

" Grenzen unseres Denkens" - ein Gesprächsabend mit Prof. Clemens Cap vom Institut für Informatik an der UniversitätRostock

 

14.04.2014 Film

"Merkwürdiges Beispiel einer weiblichen Rache" - eine frivole Liebeskomödie nach Friedrich Schiller und Denis Diderot mit Anne-Katrin Bürger und MichaelGwisdek. Gesprächspartner ist der Dramaturg des Films Alfried Nehring (Ahrenshoop)

Veranstaltungen der Winterakademie 2012/2013

15.10.2012 Gespräch

"Baustelle Demokratie - die Bürgerschaft revolutioniert unser Land"; Vortrag und Diskussion mit dem Politikwissenschaftler Dr. Serge Embacher aus Berlin

 

29.10.2012 Film

Spielfilm "Suturp - eine Liebesgeschichte" nach einer Novelle von Heinrich Mann; anschließend Gespräch mit dem Dramaturgen des Films Alfried Nehring (Ahrenshoop)

 

12.11.2012 Gespräch

"Selbstorganisation und Evolution des Lebens und seine Krisen aus der Sicht eines Physikers.“ Gedankenaustausch mit Prof. Werner Ebeling (Berlin / Born a.Darß)

 

26.11.2012 Film

"Gekaufte Wahrheit - Gentechnik im Magnetfeld des Geldes", Dokumentarfilm von Bertram Verhaag; anschließend Gespräch mit Kai Lüdecke (Wieck a.Darß), Festivalleiter des 'DarßerNaturfilmfestivals'

 

10.12.2012 Vortrag und Gespräch

mit Diplomrestaurator Manfred Sähring, Berlin, Thema: Aktuelle Steinrestaurierungsarbeiten in Barth und Mecklenburg-Vorpommern

 

14.01.2013 Vortrag und Gespräch
Dr. Bernd Lukasch Physiker, Leiter des Otto-Lilienthal-Museums Anklam
Thema: Otto Lilienthal: Abenteurer-Nationalheld-Markenzeichen
Über die wechselnde Wahrnehmung einer Pionierleistung

 

28.01.2013 Film und Gespräch
Jörg Herrmann, Dokumentarfilmer, Rostock
„War-Requiem in Peenemünde-Totenmesse an der Wiege der Rakete“

 

11.02.2013 Vortrag und Gespräch
Prof. Peter Kropp, Rostock, Direktor des Instituts für Medizin, Psychologie u. Soziologie, Thema: Was hält gesund? Tipps und Tricks für erfolgreiches Altern

 

25.02.2013 Musik und Gespräch
Barbara Thalheim, Sängerin, Berlin, Über die Entstehung von Liedern

Prof. Peter Kropp leitet seit 2005 das Instituts für Medizinische Psychologie und Soziologie an der Universität Rostock.

Veranstaltungen der Winterakademie 2011/2012

31.10.2011 Gespräch und Diskussion

Dr. Embacher. Politikwissenschaftler aus Berlin, spricht über bürgerliches Engagement in Deutschland.

 

14.11.2011 Vortrag und Gespräch

Dr Steffen Stuth vom Kunsthistorischen Museum Rostock vermittelt einen Einblick in die Kulturgeschichte des 17. Jhd., Schwerpunkt bildet das Leben und Wirken von Luise, Prinzessin zu Mecklenburg

 

28.11.2011 Gespräch

Alfried Nehring, Dramaturg aus Berlin und in Ahrenshoop lebend, spricht mit den Teilnehmer über seinen Film „Der Schimmelreiter“ nach Theodor Storm.

 

05.12.2011 Film und Gespräch

Prof Hartmut Möller von der HMT Rostock spricht im Anschluss an die Vorführung des mehrfach preisgekrönten Dokumentarfilms „Kinshasa Sinfonie“ über den Aufbau und das Wirken eines Sinfonieorchesters in Kinshasa/Kongo,einem der chaotischsten und gefährlichsten Städte der Welt

 

19.12.2011 Spielfilm

Die französische Malerin Louis Seraphine schuf als Autodidakt außergewöhnliche und beeindruckende großformatige Blumenbilder,

 

16.01.2012 Gespräch

Uber Fragen der regenerativen Energien, ihre Versorgungs- und Speichermöglichkeiten spricht Prof Harzfeld von der FH Stralsund

 

30.01.2013 Dokumentarfilm

"The white chief" mit dem Regisseur Wolfgang Schilke aus Berlin

 

13.02.2012 Vortrag und Gespräch

"Indien - die größte Demokratie der Welt?" mit Politikwissenschaftler Prof. Jakob Rösel von der Universität Rostock

 

27.02.2012 Film

"Ernst Heinkel und der Traum vom Fliegen" mit dem Produzenten Jörg Herrmann aus Rostock

 

12.03.2012 Gespräch

"Spaß, Vergnügen und ein Fünkchen Ernst", eine vergnügliche Gesprächsrunde mit Dr. Yvonne Niekrenz von der Uni Rostock über die Soziologie von Festkulturen.

 

26.03.2012 Film

"Christa Wolf: Selbstversuch", Erzählung und Film von 1989 mit Johanna Schall, Hansjürgen Hurrig und Henry Hübchen, vorgestellt v om Dramaturgen Alfried Nehring aus Ahrenshoop

 

16.04.2012 Gespräch

Michael G. Fritz aus Dresden stellt seinen Lyrikband "La vita e bella - Miniaturen aus Venedig" vor, ergänzt mit Fotoimpressionen aus der Lagunenstadt.

 

30.04.2012 Film

"Dreiviertelmond", deutscher Spielfilm von 2011 über einen grantigen deutschen Taxifahrer im fortgeschrittenen Alter, der durch ein kleines türkisches Mädchen zu seinen besseren Seitenzurückfindet.